Wie sieht es bei uns aus

Wie sieht es gegenwärtig bei uns aus?

Zahlenmäßig ist unsere Gemeinschaft nicht groß. Wir wohnen weit verstreut in Deutschland, vorwiegend im norddeutschen Raum. Doch wir alle sind verbunden in der Gemeinschaft des Glaubens und des fürbittenden Gebets.

Zum besseren Kennenlernen und Verstehen werden jeweils zwei Schwestern oder zwei Brüder für eine Zeitlang zwecks Korrespondenz zu Weggefährten bestimmt. Mehrmals im Jahr erscheint ein Geschwisterbrief. Soweit möglich, kommen wir zu kleineren regionalen Treffen, zu Tagungen und Einkehrtagen zusammen, regelmäßig mit der Hochkirchlichen St.-Johannes-Bruderschaft, der auch viele Franziskaner-Tertiaren angehören, aber auch zu Begegnungen mit der Franziskanischen Gemeinschaft der römisch katholischen Kirche.
Zu unseren Treffen kommen auch immer wieder Gäste, und wir freuen uns über jede und jeden, der unsere Gemeinschaft persönlich kennenlernen möchte. Sie alle sind herzlich eingeladen!

Und wenn man verbindlich zu dieser Gemeinschaft gehören möchte? Das ist möglich für jeden getauften Christen. Nach einer mindestens ein-, in der Regel zweijährigen Probezeit (Noviziat) kann nach der Entscheidung durch den Konvent der Tertiaren die volle Aufnahme erfolgen.

Die Evangelischen Franziskaner-Tertiaren haben das alte franziskanische Zeichen übernommen, die gekreuzten Arme mit den Wundmalen Christi (Stigmata) an den Handflächen, die sich an ein von einem Strahlenkranz umleuchtetes kreuz lehnen. Über dem Kreuz sind die alten franziskanischen Grußworte eingeprägt:

PAX ET BONUM

(Friede und Heil)

Am unteren Rand des Zeichens deuten die Anfangsbuchstaben E.F.T. an, dass die Träger dieses Zeichens dem evangelischen Zweig der großen Franziskanerfamilie angehören.

Die Evangelische „Franziskanerbruderschaft der Nachfolge Christi“ wurde im Jahr 1927 gegründet. Die nachstehende Regel stammt von dem am 28.04.1967 verstorbenen Gründer, Professor D. Dr. Friedrich Heiler, D. D., Marburg-München. Nach seinem Heimgang übernahm die Leitung der Bruderschaft Rektor Pfarrer Rudolf Irmler, und nun hat die Leitung Pfr. Martin Bürgener.